Briefe in Bedrängnis

Liebe Leser*innen,

erneut lesen sie im Folgenden, wie schon im Wochenbrief vom 1. August /8. August 021 aus dem Buch „Briefe in Bedrängnis“[1].:

„Die Kirche braucht es, dass ihr älter werdet, spirituell älter, und den Mut habt, uns zu sagen, … Sagt das, was ihr fühlt und denkt. Wenn wir das tun, sind wir in der Lage, uns alle in eine Kirche synodalen Stils einzubinden, die es versteht, Jesus in das Zentrum zu stellen. Im Volk Gottes gibt es keine Christen erster, zweiter und dritter Kategorie. Die aktive Teilnahme an ihm ist nicht die Frage von gutwilligen Zugeständnissen, vielmehr ist sie konstitutiv für die Natur der Kirche. Es ist unmöglich, eine Zukunft ohne diese Salbung, die ich jedem von euch wirkt, sich vorzustellen, die gewiss nach erneuerten Formen der Teilhabe ruft und sie erfordert.

….Die Erneuerung der hierarchischen Kirche durch sich selbst wird nicht die Veränderung hervorbringen, zu der der Heilige Geist drängt. Wir sind gefordert, zusammen eine kirchliche Erneuerung voranzutreiben, die uns alle einschließt. Eine prophetische und vor allem hoffnungsfrohe Kirche erfordert in allen eine Mystik der offenen, neugierigen und nicht verschlafenen Augen. Die Salbung des Geistes darf nicht abhandenkommen.“

Auch diesmal bin ich sehr daran interessiert zu hören, was Sie zu diesen Worten denken.
Für mich hat sich nichts daran geändert, das ich mit allen, in dieser Wertschätzung als zugehörig zum Volk Gottes, weiterhin Christ, Seelsorger und Teil der Kirche, besonders hier in Kamp-Lintfort bin.

Ihnen allen eine gesegnete Woche
Thomas Riedel Pastoralreferent

T: 02842-911-713 riedel@bistum-muenster.de

Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 29

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