Den Glauben zu Hause leben

Liebe Familien,

auch dieses Ostern ist anders – zwar ist Ostern in unserem Glauben sowieso ein besonderes Fest – doch dieses Jahr haben wir wohl alle unsere ganz eigenen 

Höhlenerfahrungen und hoffen, diese irgendwann hinter uns lassen zu können.   

Mit diesem Angebot wollen wir Ihnen, falls sie mögen, Gestaltungsangebote für kleine Gottesdienste zu Hause bieten, die sie mit Ihren Kindern selbst gestalten können.  

Die Bibelstelle raussuchen. Für jeden Fastensonntag im Kirchenjahr (Lesejahr B) gibt es ein Evangelium:  

  1. Fastensonntag: Mk 1,12-15 
  2. Fastensonntag: Mk 9,2-10 
  3. Fastensonntag: Joh 2,13-25 
  4. Fastensonntag: Joh 3,14-21 
  5. Fastensonntag: Joh 12,20-33
  • Wir empfehlen Ihnen die Texte aus einer Kinderbibel oder von der Seite „Evangelium in leichter Sprache“ nehmen. Dort gibt es auch eine Vorlesefunktion. 
  • Hier finden Sie noch in passendes Ausmalbild zur Bibelstelle oder Malvorlagen.
  • Lieder:  Singen Sie gerne Ihre Lieblingslieder! Besonders von Detlev Jöcker gibt es bei Youtube und Spotify sehr schöne Kinderlieder.  
  • Ort: Wo wollen wir feiern?  Im Kinderzimmer? Am Küchentisch? Im Wohnzimmer? Ein Sitzkreis am Boden?   (Am besten dort, wo sie sich am wohlsten fühlen, auch wenn es erstmal unpraktisch wirken mag, zwischen den Legosteinen über Gott zu sprechen) 
  • Mögliches Material
  • -Kreuz, Kerze (Fastenkerze) und einen Bibeltext   
  • -evtl. Lego/Playmobilfiguren/Puppenhausfiguren… 
  • -selbstgemalte Bilder, um die Geschichte nachzuspielen/nachzubilden  
  • -Blumen 
  • -evtl. das ausgedruckte Ausmalbild und Stifte  
  • -die Gottesdienstvorlage   
  • -Musikinstrumente z.B. Flöte, Triangel, Klangstäbe etc.   

Kreuzzeichen. „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Lied: „Da berühren sich Himmel und Erde“ oder „Wo zwei oder drei…“  (versuchen sie es doch mal mit Bewegungen und üben Lieder gemeinsam mit selbst gewählten Bewegungen ein. Das aktiviert ihre Kinder und macht es so erfahrbarer)

Was wir miteinander teilen   

Jeden Tag erleben wir ganz viele Dinge: schöne und weniger schöne, spannende und langweilige. In dieser besonderen Zeit wollen wir aufmerksam für die kleinen, unscheinbaren Dinge des Lebens sein. Vielleicht können wir darin etwas ganz wertvolles erkennen.    jede/r darf einige Dinge / Gegebenheiten / Begegnung sagen, die sie / er erlebt hat    

In der Fastenzeit können wir auch freiwillig auf etwas verzichten, etwas weniger tun (z. B. Süßigkeiten) oder weniger Fernsehen. Dann haben wir mehr Zeit für anderes (z.B. ein Spiel zu spielen, gemeinsam in einem Buch zu lesen, lieben Menschen einen Brief mit einem Bild zu schreiben…)  Lasst uns einander erzählen, was wir die letzte Woche über alles erlebt haben und wie es uns damit ging. Habe ich etwas Neues entdeckt?   

Wenn die Familie eine Fastenaktion macht (z. B. gemeinsames Verzichten), kann an dieser Stelle auch erzählt werden, wie es den einzelnen Familienmitgliedern damit gegangen ist und welche Erfahrungen sie gemacht haben.  

(Vielleicht mögen ihre Kinder ja mal aufmalen, was ihnen letzte Woche besonders gut gefallen hat? Dabei kann leise Musik eingespielt werden)  

Gebet: Gott, wir haben in dieser Woche ganz viel erlebt. Wir sind dir dankbar, dass wir zusammen sind und freuen uns übereinander. Amen.  

Lied: „Du bist da wo Menschen leben“ (Detlev Jöcker) – erhältlich auf Spotify und Youtube  

(vgl. Ausmalbild, das nach dem Vorlesen ausgemalt werden kann. Seien sie hier offen für die Fragen ihrer Kinder, aber versuchen sie möglichst die Kinder das Bild erstmal selbst erklären zu lassen)    

VorbeterIn: Guter Gott, wir dürfen zu dir beten. Wir überlegen in Ruhe, ob wir jemanden kennen, dem es schlecht geht. Für ihn können wir dich bitten. Wir überlegen in Ruhe, was uns selbst Sorgen macht. Dass die Sorgen verschwinden, können wir dich bitten. Wer für etwas bitten möchte, kann das jetzt tun.  

Nach jeder Bitte antworten alle mit dem Liedruf:    

Das wünsch ist sehr, dass immer einer bei mir wär´, der lacht und spricht: fürchte dich nicht.  

(D.Jöcker/K. Rose)   

VorbeterIn: Guter Gott, danke, dass du unsere Bitten hörst und uns Gemeinschaft schenkst.  

Vater unser oder das Glaubensbekenntnis in Kinderworten. Beides kann es mit Gesten gebetet werden.   

Eine(r) betet laut vor und macht die Geste, die anderen machen und sprechen es nach.  

Lied
Da Berühren sich Himmel und Erde

Vater Unser

Sie haben Fragen/ Anregungen? Melden Sie sich gerne unter bruns-kl@bistum-muenster an Pastoralreferent Klaus Bruns

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