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Flucht

Liebe Gemeinde!

An dem Tag, an dem ich diese Wort zur Woche schreibe, ist Weltflüchtlingstag. Vermutlich, wird er heute – wenn Sie das Wort zur Woche lesen – nicht mehr in Erinnerung sein.

In diesem Jahr sind so viele Menschen auf der Flucht wie noch nie zuvor. Ende 2022 waren 108,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Zum Vergleich: Ende 2021 waren es 82,4 Millionen. Vor allem wegen des Krieges in der Ukraine hat sich die Zahl vergrößert. Ebenso trägt der Klimawandel seinen Teil bei. Es gibt aktuell 33 Konflikte auf der Welt. Die Fluchtbewegung aus Mittel- und Südamerika Richtung Norden hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen.[i] – [i] aktion-deutschland-hilft.de

Es ist mir ein Anliegen, mit diesem Wort zur Woche allen zu danken, die sich auf unterschiedlichste Weise um Menschen gekümmert haben und kümmern, die – aus welchen Gründen auch immer – geflohen oder auf der Flucht sind.

Ebenso ist es mir ein Anliegen, zu ermutigen die Hilfe und Unterstützung mit den eigenen Möglichkeiten fortzuführen. Die übergroße Zahl könnte entmutigen, so gilt es den konkreten Menschen in seiner Not und Hilfsbedürftigkeit zu sehen.

Die Ermutigung kommt von keinem geringeren als von Jesus selbst: „was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt. 25,40)

Es braucht auch Zeiten der Erholung, der Regeneration.
Diese wünsche ich allen in diesen Tagen des Sommers.

Gute Grüße

Thomas Riedel, Pastoralreferent

Wort der Woche KW 27

Seelsorgetelefon

Durch ein unvorhersehbares erschütterndes Erlebnis werden Menschen aus ihrer normalen Lebenswelt herausgerissen. Die Notfallseelsorge St. Josef ist hier eine Unterstützung für Menschen in akuten Notsituationen. Dieses Angebot steht allen Hilfe Suchenden kostenfrei zur Verfügung.

oder unter 02842 7080​

Sie erreichen die Pforte des St. Bernhard-Hospitals, die Sie an den zuständigen Seelsorger weiterleitet.