Die Hochzeit zu Kana

Das ist das Evangelium dieses Sonntags. Jesus ist schon erwachsen, aber wir erinnern uns noch an die Weihnachtszeit, die mit dem Sonntag der Taufe des Herrn endete, in manchen Kirchen stehen die Krippen noch länger, sogar bis zum Fest der Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmeß am 2. Februar. In Südtirol wird an diesem

Sonntag, am Rande der Krippe die Hochzeit zu Kana dargestellt und als – Krippels Hochzeit – bezeichnet.

Maria, die anwesend ist, gibt einen guten Rat – tut alles was er euch sagt, sie weist auf ihren Sohn hin, die Überfülle des guten Weines weist auf die Überfülle der Liebe Gottes hin, ähnlich wie der Wein beim Sabbath – Mahl, der Wein, mit dem der  Vater  die Gläser übervoll macht, so dass dieser auf die Untertasse tropft.

In einem Gebet zu Maria, der Mutter vom Guten Rat, heißt es:

Alles möcht ich dir erzählen, alle Sorgen die mich quälen,

alle Zweifel, alle Fragen, möcht ich Mutter zu Dir tragen.

Wege, die ich selbst nicht kenne, liebe Namen, die ich nenne.

Mein Begehren, mein Verzichten und mein Schweigen und mein Richten.

Jedes Lassen, jede Tat, Mutter Dir vom guten Rat,

leg ich alles in die Hände. Du führst es zum rechten Ende.

 

Markus Thomalla, Pfr.

Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 2

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