Fazit zum Weihnachtsmarkt im Zechenpark

Ein schönes Ambiente bot der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr auf dem Quartiersplatz unter den beiden Fördertürmen und beleuchteten Farbensemble der ehemaligen Zechengebäude. Die Idee, diesen Weihnachtsmarkt an diesem Ort durchzuführen, gab es schon länger. Bereits vor drei Jahren schielten die Organisatoren des Barbaramarktes nach einem neuen Veranstaltungsort für einen Advents- und Weihnachtsmarkt und fassten den damals noch im Bau befindlichen Quartiersplatz dafür ins Auge. Der Grund: Aufgrund der hohen Besucherzahlen auf dem Kirchplatz an der Marienkirche gab es arge Sicherheitsbedenken. Zu viele Menschen auf einem kleinen Platz.

So war man froh, dass die Stadtverwaltung, die Firmen „mo-bau“ und „mo-event“, die „Fördergemeinschaft zur Förderung der bergmännischen Tradition“ und Mitglieder des ehemaligen Barbaramarktteams Ende September dieses Jahres gemeinsam entschieden haben, diesen Weihnachtsmarkt durchführen zu wollen. Teammitglieder des Barbaramarktes sorgten übrigens für den Auf- und Abbau, sowie Betreuung der Hütten und hielten Kontakt zu den 28 Hüttenbetreiber*innen. Mit dem entsprechenden Sicherheitskonzept von 2G mit verstärkten Kontrollen und achtsamen Besucher*innen ließ sich diese Freiluftveranstaltung gut verantworten.

Erfreulich, dass auch einige Gruppen der Pfarrei St. Josef am ersten Weihnachtsmarkt am Zechenturm beteiligt waren und so teil einer neuen Tradition werden. Unter der Überschrift „St. Josef – unter einem Dach“ haben Gruppen und Einrichtungen ihre angefertigten schönen Dinge angeboten. Am Donnerstag wurden Back und Gewürzmischungen der Kamper Jugend verkauft, sie teilten sich den Stand mit der KOT Gestfeld. Die Frauen der KFD präsentierten am Freitag unteranderem selbstgemachten Schmuck und Plätzchen. Die Beteiligten des Don-Bosco-Hauses brachten mit Sternen und verschiedenen Leckereien ein Funkeln in die Augen der Besucher, am verregneten Samstag. Am letzten Tag übernahmen wieder die KOT gemeinsam mit der Kamper Jugend. Der Abbau lief, wie auch schon der Aufbau Hand in Hand.

 

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St. Josef
unter einem Dach 

Gemeinsam präsentierten wir unsere Kirchengemeinde.

Folgende Gruppen waren beteiligt:

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Der Pfadfinderstamm St. Marien war ebenfalls mit dabei. Wie bei den Pfadfindern üblich, gab es auch tatkräftige Unterstützung aus anderen Stämmen. Mit großem Einsatz haben die Pfadinder mit ihren Jurten ein Stück Lagerfeuerromantik auf dem Weihnachtsmarkt verbreitet, zum Beispiel beim Stockbrotbacken über der Feuerstelle im warmen Jurtenzelt. Gleichzeitig machten die Pfadinder auch auf die diesjährige Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ aufmerksam, die traditionsgemäß am 3. Advent beginnt, dann wird das Licht von der Geburtsgrotte in Bethlehem auch in die Bistümer Deutschlands verteilt, so auch in Kamp-Lintfort. Am 14. Dezember wird das Friedenslicht bei der Aussendungsfeier aus dem Xantener Dom abgeholt. Mit der Aussendungsfeier am 18. Dezember um 18 Uhr, auf Kamp, verteilt sich dann das Friedenslicht in Kamp-Lintfort.

Ein Blickfang war auch die aufgebaute Weihnachtskrippe unter dem Türstock der Fördergemeinschaft mit dem beleuchteten Schwibbogen. Hunderte besuchten die Krippe, um die Botschaft von Weihnachten durch die aufgestellte Figurengruppe wahrzunehmen. In diesem Sinne vermittelte die Krippe bei vielen schon Weihnachtsgefühle und viele hielten die Krippendarstellung zusammen mit Familienangehörigen und Freunden im Bild fest.

 

Alle Beteiligten freuen sich auf einer Wiederholung dieses tollen Marktes!

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