Geht es Ihnen auch so?

Liebe Gemeinde!

Geht es Ihnen auch so?

Da kommt der Frühling mit mächtigen Schritten und tollen Temperaturen und macht so richtig Lust das eine oder andere zu unternehmen und dann sind  da aber doch im Hintergrund die Gedanken an die Pandemie, an den Krieg, an die wirtschaftliche Entwicklung und

und und…

Wie soll das nur weitergehen? Kann ich mir einen längeren Ausflug z. B. mit dem Auto überhaupt noch leisten und wem kann und will ich noch glauben, wenn es um die Lage der Nation geht?

Ja, schwierige Fragen, auf die wohl niemand die letztendliche Antwort hat. Aber ich spüre auch, dass wir uns nicht den ganzen Tag nur mit solchen Sorgen umgeben können, denn dann wird man schwermütig und vielleicht sogar krank.

Ich denke gerade die Zeichen der Natur von neuem Leben, von Sonne und Wärme, von Veränderung sollte uns wachrütteln und uns vermitteln, dass es immer wieder Zeiten geben muss sich ein Stück auch um sich selbst zu kümmern. Es ist wichtig, dass es mir gut gehet. Dass ich mir schöne Gedanken mache und auch schöne Dinge erlebe. Raus aus dem Trott und rein in eine Zeit der Erholung und des Durchatmens. Nur so können wir unseren Alltag bewältigen und die vielen schwierigen Situationen gut im Blick behalten.

Ein gutes Beispiel war Jesus für mich. Er ist immer wieder in die Einsamkeit gegangen um Kraft zu tanken und neue Gedanken fassen zu können. Ein gutes Prinzip. So lade ich Sie ein, gönnen Sie sich auch eine Zeit der Ruhe und Erholung. Unternehmen Sie etwas mit netten Menschen und bringen Sie sich selbst auf andere Gedanken. Umso besser wird der Alltag zu bewerkstelligen sein. So wünsche ich Ihnen schöne Momente, wo Sie spüren, das ist jetzt wirklich ein Moment, wo alles andere mal nicht so wichtig ist.

Nur Sie sind wichtig und das, so mein Gefühl, vergessen wir viel zu oft!

Heinz Balke,

Krankenhausseelsorger im St. Bernhard-Hospital

Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 12

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