Viel zu schnell sind sieben Monate vorbei

Viel zu schnell sind sieben Monate vorbei…

 

Genau vor einem Jahr gingen die baulichen Arbeiten auf dem Gelände der Landesgartenschau für uns los. Es wurden Hochbeete gebaut und eine Menge Erde bewegt. Ehrenamtliche Helfer setzten Anfang November Hecken und Bäume. Nebenbei mussten auch noch eine Veranstaltungsbühne und ein Container ihren Platz im Garten finden. Obwohl wir schon genug Wasser im Garten hatten, entstand ein Brunnen als wichtiges Element im Garten. Im März konnten dann auch die weiteren Pflanzen wie z. B. verschiedene Gewürzstauden gepflanzt werden.

Eine logistische und organisatorische Glanzleistung wurde von unseren „Planern + Bauleitern“, Petra Bellinger und Jochen Brandt geleistet. Unser Garten umfasste knapp 800 m² und aus dem Nichts ist dort ein Paradies entstanden. Ein Torbogen aus der alten Zeche lud die Besucher ein, ein paar ruhige Minuten im Garten EDEN zu verweilen. Auch die Programmplanung lief schon weit vor der Eröffnung der Landesgartenschau an. Verschiedene Gruppierungen aus der Region Kamp-Lintfort wollten die Chance nutzen und die Bühnenfläche füllen.

Das Wort des Glaubens wurde als fester Impuls im Programm vom Garten EDEN verankert. Täglich zur Mittagszeit (12 Uhr) wurde von den jeweiligen Glaubensgemeinschaften ein paar Worte an die Besucher gerichtet. Eine Zeit zum Nachdenken, zum Schmunzeln, zum Beten und zur Begegnung.

Wir können mit Stolz sagen, dass unser Garten Eden bei den Besuchern gut angekommen ist. „Der Wunschbaum ist der totale Magnet für Besucher“, „Der Brunnen mit seinem Plätschern sorgt für Entspannung in meiner Mittagspause“, „Wir sind oft hier und genießen das musikalische Programm“.

Ja, – auch wir hatten durch die Corona-Pandemie einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Das Programm konnte nicht wie geplant umgesetzt werden. Durch eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir dennoch die einmalige Chance der LaGa nutzen und einen Ort bzw. eine Bühne für die verschiedenen Glaubensrichtungen in Kamp-Lintfort bieten. Austausch und Begegnung standen bereits in der Vorbereitung für die Landesgartenschau immer im Fokus der Steuerungsgruppe. Diese Ziele haben sich trotz Corona umsetzen lassen.

Viele Menschen haben sich ehrenamtlich beteiligt und vor sowie hinter den Kulissen viele Aufgaben übernommen. So wurden in den frühen Morgenstunden regelmäßig die Pflanzen bewässert und der Garten gepflegt sowie der Brunnen mit Wasser gefüllt. Zudem wurden Zettel für den Wunschbaum gebastelt und immer wieder für die interessierten Besucher ausgelegt. Ein Glaubensparcour entstand und bot den Besuchern die Möglichkeit Segensworte mit nach Hause zu nehmen. Im Garten fand immer wieder Programm für Groß und Klein statt, das von Ehrenamtlichen gestaltet wurde. Dies sind nur eine paar Beispiele für die ganzen Arbeiten, die geleistet worden sind. Immer wieder wurden unsere Ehrenamtlichen im Garten von Besuchern der Landesgartenschau angesprochen und haben oft eine sehr wertschätzende Rückmeldung zum Garten Eden und der Arbeit aller Beteiligten erhalten.

Auf diesem Wege nochmal ein riesiges DANKESCHÖN an alle Menschen, die mit uns tätig waren.

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