Vorstellung von Prälat Bernd Klaschka

Liebe Schwestern und Brüder der katholischen Kirchengemeinde St. Josef,

zum 1. Dezember 2021 hat mich Generalvikar Dr. Winterkamp aus Münster vorübergehend mit der Verwaltung der Kirchengemeinde St. Josef betraut.

Darum möchte ich mich den Mitgliedern der Gemeinde in dieser Ausgabe des Wochenbriefes vorstellen:

Ich bin in der Altsiedlung in Kamp-Lintfort, in der damaligen Pfarrei St. Marien, aufgewachsen. Nach meiner Priesterweihe 1973war ich in unserem Bistum Münster und in unserem Partnerbistum Tula in Mexiko tätig, insgesamt fast 15 Jahre. Dort hat mich die Erfahrung mit den Armen und Indigenen in den Orten Cardonal und Orizabita geprägt. Aus dieser Zeit kenne ich auch die Partnerpfarrei von St. Josef El Progresso im Bistum Tula.

Von 2004 bis 2017 war ich verantwortlich für die bundesweite Bischöfliche Aktion Adveniat mit Sitz in Essen. Mit den Einnahmen der Weihnachtskollekte unterstützt sie jährlich mehr als 2000 Projekte der Kirche in ganz Lateinamerika zu Gunsten der Armen und Indigenen.

Nach meiner Verabschiedung bei Adveniat wegen Erreichen der Altersgrenze für Hauptgeschäftsführer bischöflicher Hilfswerke habe ich 4 Jahre als Seelsorger in der Uniklinik in Essen gearbeitet und die Krankenhausseelsorge im Bistum Essen mit einem Kollegen koordiniert.

Vor 2 Jahren bin ich nach Kamp-Lintfort gezogen. Hier wirkt mein Bruder Achim Klaschka, den viele von ihnen kennen, seit einigen Jahren seelsorglich.

Nun freue ich mich auf die gemeinsame Zeit, in der ich als Pfarrverwalter mit Ihnen Verantwortung für die Kirchengemeinde trage.

In den vergangenen Wochen konnte ich viele Menschen kennenlernen die haupt- neben- und ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen und Gremien der Pfarrei engagiert sind. Ohne sie ist ein lebendige Gemeindeleben nicht möglich.

Am Sonntag werden in der Eucharistiefeier um 11 Uhr ehrenamtlich Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Dienst genommen. Sie engagieren sich im Namen des Evangeliums für den Dienst am Menschen und folgen so der Botschaft Jesu. Dies tun sie trotz der Krisen, Skandale und Vertuschungen in unserer Kirche.

Das Wort Jesu aus dem Evangelium des Sonntags, seine Botschaft weiter zu geben gilt auch heute noch, ist Auftrag und Sendung der Kirche in unserer Zeit.

In Treue zum Evangelium können wir glaubwürdige Zeugen seiner Botschaft in unserem Alltag sein.

Den ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern wünsche ich für ihre Arbeit Gottes Segen.

Mit herzlichem Gruß

Prälat Bernd Klaschka

Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 5

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