Liebe Gemeinde,
vielleicht sind Ihnen schon die großformatigen Plakate an den Türen verschiedener Einrichtungen unserer Gemeinde aufgefallen. Da heißt es „Caritas öffnet Türen“. Aber eigentlich ist das nur die halbe Wahrheit, denn vollständig heißt das Motto des diesjährigen Caritas-Sonntags am kommenden Sonntag „Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen.“
Vielleicht war das Motto zu lang fürs Plakat. Aber die Tatsache bleibt: Jeder kann kommen. Wir öffnen unsere Türen für alle, die Unterstützung suchen, für alle, die helfen möchten, und für alle, die neugierig sind, was hinter den Türen unserer Einrichtungen geschieht. Unsere Treffpunkte und die vielfältigen Beratungs- und Vernetzungsangebote in Caritasverband und Kirchengemeinde stehen jedem offen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Lebenssituation. Wir bieten mehr als Hilfe: Wir schaffen Räume, in denen Menschen gehört, begleitet und gestärkt werden. Wir fördern Begegnung zwischen Menschen und haben ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.
Aber Türen öffnen sich nicht von selbst. Es braucht Menschen, die sie offenhalten – oder einfach empfehlen. Und natürlich auch finanziell unterstützen, deshalb möchten wie Ihnen die Caritaskollekte am heutigen Caritas-Sonntag besonders ans Herz legen. An diesem Sonntag wollen wir einmal mehr in den Blick nehmen, wie grundlegend die Caritasarbeit, wie wichtig offene Türen für unser Selbstverständnis als Christen sind. Wir schreiben Respekt groß, sind authentisch und ehrlich. Wir können nicht immer alle Probleme lösen. Manchmal sind es nur kleine Gesten der Freundlichkeit und des Mitgefühls. Aber sie können einen großen Unterschied im Leben von Menschen machen.
Als einem zentralen Ort unserer Caritasarbeit in St. Josef öffnen wir im Anschluss an den 11 Uhr Gottesdienst in St. Josef die Tür des cari-treffs. Hier sind Sie zu einem „Jupps-Kaffee-spezial“ eingeladen mit Gelegenheit zur Begegnung und zum Klönen. Fühlen Sie sich herzlich Willkommen, denn eines steht fest: Da kann ja jeder kommen!
Gertrud Sivalingam, Pastoralreferentin
Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 39