Krankensalbung

Krankensalbung

Stärkung in geschwächter Zeit

Eine der wichtigsten Aufgaben der Christen ist es, sich um die Kranken zu kümmern. „Heilt Kranke“ (Mt 10,8) sagt Jesus zu seinen Jüngern. Gerade sie liegen ihm besonders am Herzen „und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten“ (Mk 1,34).

Bei der Krankensalbung legt der Priester im Namen Christi die Hände auf und spricht ein Gebet für den Kranken. Er salbt ihn mit Krankenöl und Christus schenkt Stärkung und Heil durch den Heiligen Geist. Hierin ist die absolute Nähe Gottes spürbar und kranke und leidende Menschen werden aufgerichtet in der Hoffnung auf Heilung, sie tragen ihr Leid nicht allein.

Wer krank an Körper und Geist ist, wer leidet und kraftlos ist, kann jeder Zeit und auch mehrfach dieses Sakrament der Stärkung erhalten. Sie können sich  gerne bei einem Priester oder Diakon, einem Krankenhausseelsorger oder im Pfarrbüro melden. Wir nehmen Kontakt mit ihnen auf.

Jakobus 5, 14-15

FAQ zur Krankensalbung

Die Krankensalbung kann gespendet werden vor schweren Operationen, bei schwerer Krankheit oder wenn der Betroffenen im Sterben liegt. Sinnvoll ist es bei Sterbenden, dass sie noch bei Bewusstsein sind, so dass sie an der Feier noch etwas teilnehmen können.

Die Krankensalbung kann zu Hause gespendet werden, in angebotenen Gottesdiensten (in St. Josef am Samstag vor Palmsonntag) oder auch im Krankenhaus.

Die Krankensalbung wird durch den Priester gespendet.

Sie erreichen immer jemand über die Zentrale des Krankenhauses, das die Anfrage an den jeweiligen Priester weiterleitet oder direkt über das Pfarrbüro.

Wenn Sie möchten können Sie eine Kerze, ein Kreuz und etwas Weihwasser bereitstellen. Falls sie das nicht zu Hause haben, bringt der Priester auch alles mit, was benötigt wird.

Ja, denn die Krankensalbung ist eine Feier, in der auch die Angehörigen und Freunde mit beteiligt werden können, z.B.: durch Lesen der Fürbitten, dem miteinander Beten, das Lesen eines Textes aus der Hl. Schrift oder einfach nur da sein, um zu zeigen: Wir sind auch jetzt in der Krankheit für Dich da, so wie Gott für Dich da ist, um Kraft zu schenken und Ängste zu nehmen. Für den Kranken oder Sterbenden ist dies ein wichtiges Zeichen.

Priesternotruf

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