Einer trage des andern Last

Liebe Schwestern und Brüder,

wir reden zu wenig über unseren Glauben, über das, was uns antreibt, was uns motiviert, was wir spirituell suchen oder erfahren. Seit der letzten Konferenz der Pfarreileitungen und der Kommunalwahl sowie der bevorstehenden Pfarreirats- und Kirchenvorstandswahl begleitet mich folgendes Motto:

Biblisches Motto:
„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Galater 6,2)

Liebe Gemeinde,

die Kommunalwahl führt uns vor Augen, wie wichtig Verantwortung ist. Verantwortung heißt, die eigene Stimme zu nutzen – nicht nur für die eigenen Interessen, sondern für das Gemeinwohl. Demokratie lebt davon, dass wir hinschauen, abwägen und mitgestalten.

Die Bibel erinnert uns daran, dass Verantwortung immer mehr ist als eine persönliche Entscheidung: „Einer trage des andern Last.“ Wer Verantwortung übernimmt, denkt über den eigenen Horizont hinaus und trägt dazu bei, dass unser Zusammenleben gelingt.

Auch in unserer Gemeinde wollen wir Verantwortung gemeinsam tragen und die Zukunft gestalten. Ich freue mich, dass viele bereit sind in unseren Gremien mitzuarbeiten. So lebt dieses biblische Motto in unserer Pfarrei und wird lebendig. Ein großes Dankeschön gebührt allen, die sich zur Wahl stellen in Pfarreirat und Kirchenvorstand am 8.11 sowie 9.11.2025.

Besonders einladen darf ich auch zur Pfarrversammlung am 29. September um 19 Uhr. Auch dort wollen wir miteinander ins Gespräch kommen, zuhören, Ideen austauschen und gemeinsam weiterdenken, damit wir gemeinsam unsere Pfarrei gestalten.

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Galater 6,2)

Joachim Brune, Pfarrer

Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 40

Seelsorgetelefon

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