Liebe Leserin, lieber Leser!
Wenn man diesen Ruf hört, weiß man, das Osterfest naht. Dann denken wir an Freude, , an die Feier von Auferstehung und Leben im Allgemeinen.
Der Palmsonntag, den wir an diesem Sonntag feiern, zeigt aber, dass es nicht allein der Jubel ist, der uns erwartet, sondern dass dem Jubel auch das Leiden und sogar der Tod vorausgehen.
Damit spiegelt auch die Karwoche, die dem Palmsonntag folgt, das Leben selbst wider.
Wir alle kennen die Zeiten von Sorge, Krankheit, Leid und Schmerz ebenso wie die Zeiten großer Freude und Zufriedenheit.
Wenn wir schon am Palmsonntag, dann aber auch an den Kartagen den Ereignissen in Jesu Leben folgen, dann spüren wir, dass wir in allem Leid nicht allein sind, dass wir Jesus glauben können, wenn er sagt: „Ich bin bei Euch“. Er kennt das Leid und den Tod aus eigenem Erleben. Wie tröstlich ist es, dass der Gott, an den ich glaube, meine Erfahrungen tatsächlich kennt.
Wenn wir dann darauf vertrauen können, dass er uns im Leid nicht allein lässt, dann können wir mit dem Vertrauen in die Ostertage gehen, dass er uns auch in die Auferstehung mit hineinnehmen wird.
Hosianna!
Eine gesegnete Karwoche wünscht Ihnen Stephanie Dormann
Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 14.2026