WIR HABEN ES ERMÖGLICHT!
DOKUMENTATION DER ERSTEN RIKSCHA-WALLFAHRT NACH KEVELAER ALS „PILGER/IN DER HOFFNUNG“ DABEI!
Die Idee, mit den Rikschas eine Wallfahrt nach Kevelaer durchzuführen, wurde Wirklichkeit. Am Samstagmorgen (30.08.25) konnte die erste Rikscha-Wallfahrt nach Kevelaer gestartet werden – Dank gesponserter Zusatz-Akkus durch den Rotary Club und einer Privatspende.
Insgesamt 25 „Pilger der Hoffnung“ waren als Fahrgäste in der Rikscha, als Rikscha-Fahrer/in oder als Begleitpersonen in den Bussen der Caritas Moers-Xanten und der Malteser mit auf einer außergewöhnlichen Tour.
Über eine Million Wallfahrer kommen jährlich nach Kevelaer. Für viele Menschen ist Kevelaer ein bedeutender Marien-Wallfahrtsort, der seit 1642 Pilger aus aller Welt anzieht. Die Entstehung und Geschichte des Ortes sind besonders und führen auf den Handelsmann Hendrick Busman zurück, der auf eine geheimnisvolle Stimme hörte, eine Kapelle zu bauen. Seine Frau Mechel Schrouse hatte die Vision von einem Bild der Gottesmutter Maria “Consolatrix Afflictorum” (Trösterin der Betrübten). Dieses Bild ist in der Gnadenkapelle auf dem Kapellenplatz ausgestellt und ist zum Mittelpunkt der Wallfahrt für viele Pilger aus aller Welt geworden.
Wallfahrt ist immer auch mit dem Anliegen verbunden, dass es Leib und Seele gut ergeht. Auf Wallfahrtswegen wird mitgenommen, was unser Leben ausmacht, unsere Kümmernisse und vor allem aber auch Dankbarkeit und Freude. Das Entzünden und Aufstellen einer Wahlfahrtkerze mit Gebet und Gesang ist selbstverständlich, wenn man die vielen Kerzen an der Kerzenkapelle sieht.
Wie sagt man doch? Der Weg ist das Ziel!
In diesem Sinne war der Wallfahrtsweg mit den Rikschas ein besonderes Highlight. Wer kann schon erzählen, dass er oder sie mal mit der Rikscha bis nach Kevelaer oder auch zurück nach Kamp-Lintfort gefahren wurde? „Erlebnis pur“ bot der Weg durch Orte und die niederrheinische Landschaft. Erinnerungen wurden wach, als man in jüngeren Jahren noch selbst mit Fahrrad nach Kevelaer gefahren ist.
Auf der 35km langen Strecke wurde im ehemaligen Kloster St. Bernadin in Kapellen, in dem ältere Menschen mit Handicap wohnen, eine Pause eingelegt und heißer Kaffee für uns bereitgestellt.
In Kevelaer angekommen wurden wir schon mit großer Freude von Bekannten und den Mitfahrer*innen in Empfang genommen, die die Tour mit den Rikschas zurück nach Kamp-Lintfort fahren werden.
Für das leibliche Wohlergehen wurde ebenfalls gut gesorgt. Dank der Organisatoren im Wallfahrtsteam konnten wir im Priesterhaus ein schmackhaftes gemeinsames Mittagessen einnehmen.
Danach segneten wir im Rahmen einer Andacht in der Beichtkapelle die mitgebrachte Wallfahrtskerze, die in liebevoller Arbeit von Simone Tappertz erstellt wurde. Wer mal in nächster Zeit nach Kevelaer kommt, wird die Kerze in der Kerzenkapelle entdecken.
Es war eine erlebnisreiche Wallfahrt, die allen große Freude bereitet hat, Danke den Biker*innen im Rikscha-Projekt für ein großartiges Engagement.
Der Dank zeigt sich auch am Ende der Wallfahrt, als die Frage aufkam: Wann fahren wir das nächste Mal?
Text und Fotos: Hans-Peter Niedzwiedz
Weitere Informationen auf: www.youngcaritaskali.de/RIKSCHA-PROJEKT/





