🌟 Taschenlampenwanderung des Familienzentrums St. Josef – Auf der Suche nach dem Licht der Leuchtkäfer 🌟
Am Freitag, den 21.11., um 17:00 Uhr veranstaltete das Familienzentrum
St. Josef eine ganz besondere Aktion: eine abendliche Taschenlampenwanderung, zu der alle fünf zugehörigen Kitas eingeladen waren. Zahlreiche Familien folgten der Einladung und trafen sich auf dem Parkplatz am Oermter Berg. Besonders viele Väter, einige Mütter sowie mehrere Großväter nahmen gemeinsam mit ihren Kindern teil, was von Beginn an für eine warmherzige, gemeinschaftliche Stimmung sorgte.
Zu Beginn begrüßte Frau Schüren die versammelten Familien und führte
in das Thema des Abends ein. Die Wanderung stand unter dem Motto
der Geschichte „Auf der Suche nach dem Licht der Leuchtkäfer“, die uns während des gesamten Weges begleitete. Diese Erzählung verlieh der Veranstaltung eine geheimnisvolle und gleichzeitig kindgerechte Atmosphäre, die die Kinder von Anfang an in ihren Bann zog.
Bevor wir in den Wald starteten, besprachen wir gemeinsam die wichtigsten Waldregeln: Nichts auf den Boden werfen, nichts von Pflanzen oder Bäumen abreißen und vorsichtig mit der Natur umgehen. Damit waren alle gut vorbereitet, um den Wald respektvoll zu erkunden. Im Anschluss wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt. Frau Schüren und Frau Lasnig begleiteten die Familien der Kita St. Marien, während die anderen Kitas ebenfalls von ihren pädagogischen Fachkräften geführt wurden.
Der Weg nach oben bot den Kindern und Erwachsenen zahlreiche spannende Herausforderungen und Erlebnisse. Die Kinder suchten nach geschickt versteckten Leuchtsteinen, die im Dunkeln magisch schimmerten. Sie meisterten eine Mutprobe, bei der sie sich ein kurzes Stück allein mit ihrer Taschenlampe im Dunkeln orientieren mussten – eine Aufgabe, die viele Kinder stolz und mutig bewältigten. Außerdem lauschten wir gemeinsam den Geräuschen des Waldes, die im Abenddunkel besonders eindrucksvoll zu hören waren. Immer wieder tauchten im Lichtkegel der Taschenlampen „verzauberte Tiere“ auf – kleine Figuren, die im Wald platziert worden waren und für freudige Überraschungen sorgten.
Oben angekommen erwartete die Kinder ein kreativer Teil des Abends:
Jedes Kind durfte ein eigenes Leuchtkäfer basteln. Dafür standen PET-Flaschen, Pfeifenputzer und bunte Transparentpapierflügel bereit.
Mit viel Begeisterung entstanden zahlreiche fantasievolle Glühwürmchen, die jedoch zunächst noch nicht leuchteten. Die zuvor gesammelten Leuchtsteine gaben uns einen Hinweis, denn auf ihnen standen Zahlen – doch wofür konnten sie nur gut sein?
Die Antwort lag gut versteckt hinter einem großen Baum: eine geheimnisvoll wirkende Schatzkiste mit einem Zahlenschloss! Die Zahlen auf den Leuchtsteinen passten genau zur Kombination des Schlosses.
Als die Kiste geöffnet wurde, leuchteten die Augen der Kinder vor Freude: Darin befanden sich bunte Knicklichter und süße Bonbons. Mit den Knicklichtern konnten alle Kinder ihre selbst gebastelten Glühwürmchen zum Leuchten bringen – ein magischer Moment, der die Geschichte vom Leuchtkäferdorf auf wundervolle Weise lebendig machte.
Erfüllt von Erlebnissen, stolz auf ihre Mutproben, glücklich über die leuchtenden Leuchtkäfer und voller neuer Eindrücke machten sich die Familien schließlich gemeinsam auf den Rückweg zum Parkplatz.
Die Taschenlampenwanderung des Familienzentrums St. Josef war ein besonderes Ereignis, das Zusammenhalt stärkte, Naturerfahrungen ermöglichte und allen Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis schenkte.






