Liebe Gemeinde!
Kennen Sie das auch?
Sie stellen eine Frage und die Antwort, die Sie bekommen bleibt entweder aus oder aber passt gar nicht zu Ihrer Frage.
Ärgerlich!
Natürlich kann man sich dann fragen, habe ich die Frage nicht verständlich formuliert oder war ich zu leise?
Doch oft ist es heute so, dass Menschen entweder durch viele Ausseneindrücke abgelenkt sind oder auch gar nicht darauf antworten möchten, weil es unangenehm ist oder man Komplikationen erwartet,
die mit der Antwort zwangläufig verbunden sind.
Was helfen kann ist eine Klarheit in seine Worte legen und auch noch mal nachfragen, ob die Frage verstanden wurde. Und andererseits hilft es auch, wenn man deutlich macht, dass man diese Frage nicht beantworten möchte.
Klarheit im Umgang, auch wenn das manchmal unbequem ist, das kann Situationen im Leben einfacher machen.
Mir fällt in solchen Situationen oft die Situation in der Bibel ein, wo Jesus fragt: „Was soll ich Dir tun?“
Ich denke das bringt es auf den Punkt. Was soll ich für dich tun, welche Informationen brauchst du jetzt, was bringt dich weiter?
Auf den Menschen eingehen, seine Bedürfnisse erkennen und klar sein, ich denke das ist es, was uns oft fehlt.
Wenn uns das gelingt, dann trägt das nicht nur zur eigenen Zufriedenheit bei, sondern erleichtert auch dem Gegenüber den Umgang.
Das wünsche ich Ihnen, dass Sie die richtigen Worte finden,
um Situationen auf eine gute Art zu klären.
Heinz Balke, Diakon im St. Bernhard-Hospital
Auszug aus dem Wochenbrief Nr. 17.2026