Sie treten in die Pedale beim Rikscha-Projekt!

Ein gutes Beispiel wie gesellschaftliches Miteinander entstehen kann, geben vier junge Leute.

Während die einen vielleicht darüber diskutieren, setzen sich Jannis, Luka, Phil und Torben auf den Sattel, treten in die Pedale und bewegen mit den Rikschas ältere Menschen im „Junior-Team“ des Rikscha-Projektes von Young Caritas.

Doch, wie kamen sie dazu?

Nach einer Einladung zu einer Schnupperfahrt mit den Rikschas durch Kamp-Lintfort, an dem Jannis und Luka, die beiden Zwillinge, Ende der Rikscha-Saison 2025 teilgenommen hatten, waren sie vom Rikscha fahren sehr begeistert und erzählten davon ihren Freunden Phil und Torben, die ebenfalls Lust verspürten. 

Gesagt, getan! Und so haben dann alle vier am 19. April den Rikscha-Führerschein gemacht, der aus einem theoretischen und praktischen Teil bestand. 

Sehr schnell haben sie sich mit der Fahrweise einer Rikscha vertraut gemacht und werden, da sie noch 17 Jahre alt sind, zukünftig in Begleitung von Erwachsenen und erfahrenen Rikscha-Fahrerinnen die Rikscha-Touren mitfahren. 

Bereit am 1. Mai hatten sie Premiere, als sie an der ersten Tour zum Start der Rikscha-Saison 2026 teilgenommen haben.

Die Vier machen kein großes Gerede. Es ist die Tour mit der Rikscha – der Weg von „allein zu gemeinsam“ Während die älteren Fahrgäste vorne im Panorama-Sitz der Rikscha die Schönheiten ihrer Stadt betrachten, sitzen die vier jungen Biker hinter ihren Fahrgästen. Jung bewegt Alt, denn Gesellschaft bewegt sich nicht von selbst. “Wir bewegen ältere Menschen mit den Rikschas, weil sie nicht mehr so mobil sind. Wir tun ihnen etwas Gutes und uns macht Rikscha fahren Spaß‘, sagt Phil.

Am Ehrentag zum Grundgesetz, am Samstag, dem 23. Mai werden Phil und Jannis ebenfalls dabei sein, wenn sie dem Aufruf des Bundespräsidenten folgen: „Demokratie lebt vom Mitmachen!“ Das Rikscha-Projekt-Team veranstaltet eine Rikscha-Tour durch die Stadt und hat die Türen zum Rikscha-Treff in den Räumen von Young Caritas an der Kamperdickstr. 18 von 13:30 – 18:00 Uhr geöffnet. Wir bieten Raum zu Begegnungen und es gibt Kaffee und Kuchen. 

Herzlich willkommen.

Text und Foto: Hans-Peter Niedzwiedz

Seelsorgetelefon

Seelsorgetelefon der Gemeinde

Manchmal geraten Menschen durch ein unerwartetes Ereignis aus dem Gleichgewicht. Die Notfallseelsorge St. Josef ist in solchen Momenten für Sie da und bietet Begleitung in akuten Krisensituationen – vertraulich und kostenfrei. Sie erreichen die Pforte des St. Bernhard-Hospitals, die Sie an den zuständigen Seelsorger weiterleitet.

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